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Wettbewerb 1. Preis

Architekten am Weberberg
Humm - Karl - Zalenga - Kahle

Projektarchitektin

Fassadengestaltung
Örtliche Bauleitung
Inge Zalenga, Freie Architektin BDA

Statik

Kessler + Hurle

Bauherr

BLS Objekt GmbH, Berlin

Erd-Beton-Maurer

Fritschle GmbH, Uttenweiler
www.fritschle-baut.de

C&A Modehaus Marktplatz 32, Biberach

Wettbewerbskonzept Fassade

Geschossversätze

Geschossversätze sind wesentliche historische Gestaltungsmerkmale am Biberacher Marktplatz.
Sie werden bei der Fassadengestaltung aufgenommen.
Da die Geschossversätze jedoch nicht wie früher konstruktiv bedingt sind, werden sie hier lediglich interpretiert.
Die Geschossversätze verlaufen schräg zueinander, jeweils in entgegengesetzter Richtung. Dadurch entsteht die optische Wirkung einer Faltung der Giebelfassade mit Licht- und Schattenspiel. Verkaufsflächen gehen dadurch nicht verloren.
Diese Fassadenfaltung ist Hauptgestaltungsmerkmal für den vorgeschlagenen Entwurf "Fassadenfalter".

Fensterbänder
Ähnlich wie bei den Geschossversätzen verhält es sich mit den Fensterbändern. Sie sind ein wichtiges Gestaltungsmerkmal am Marktplatz, werden aber für diesen Neubau in den Obergeschossen vom Betreiber nicht benötigt. Die Fensterbänder werden im Entwurf  interpretiert. Die Öffnungen sind mit Holzständerbauwänden geschlossen und auf der Außenseite mit vorgehängten Glaspaneelen verkleidet. Durch die unregelmäßige Anordnung der Streckmetallgitter vor den Gläsern, entsteht ein täuschend echte Fensteroptik. Diese Interpretation mit dem unregelmäßigen Spiel von Fenstern und Fenstergittern, kommt den historischen Fensterbändern in der gebauten Umgebung gestalterisch sehr nahe.

Erker

Um die attraktive Lage des Gebäudes an der Ecke Marktplatz / Engelgasse, einer der Hauptzugänge zum historisch bedeutenden Weberberg, zu betonen, wird ein Eckschaufenster im 1. Obergeschoss vorgeschlagen. Auch dies ist eine Interpretation historischer Erker in der Altstadt.
In das Fensterband integriert, rahmenlos und putzbündig verglast, entsteht ein kleiner Schaufensterraum, der, saisonal dekoriert und dezent beleuchtet, dem Betreiber eine besondere Werbefläche mit hohem Wiedererkennungswert für das Ladengeschäft bietet.
Das Motiv des Erkers wird in allen vorgeschlagenen Entwurfskonzepten verwendet.

Dach

Das vorgegebene Satteldach wird mit einer herkömmlichen Ziegeldeckung ausgeführt, jedoch mit geringem Dachüberstand. Die Farbgestaltung der Ziegel erfolgte in Absprache mit dem Denkmalamt und der Stadt Biberach. Die Belichtung der Räume in den Dachgeschossen erfolgt durch eine schlichte Schleppgaube. 

Fassade

Wärmedämmverbundsystem mit Putzfassade (Stolit Milano) 

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Leopold Humm, Inge Zalenga
Freie Architekten
Weberberggasse 19
88400 Biberach

fon 07351-302112
fax 07351-302115

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www.architekten-am-weberberg.de